Vater.
Töchter.
Kreuzband.

reppio entstand nicht im Labor oder im Startup-Büro. Es begann mit einer konkreten Sorge – und dem Wunsch, etwas dagegen zu tun.

Fußball, Frauen-EM und eine große Sorge

Ich bin Vater von zwei Töchtern. Eine von ihnen spielt seit Jahren aktiv Fußball im Verein und verfolgt den Frauenfußball mit echter Leidenschaft – Bundesliga, Nationalmannschaft, DFB-Pokal. Wir gehen & fahren gemeinsam zu Spielen, wir fiebern mit, wir reden über die Teams. Die Damen von Werder Bremen sind gleich um die Ecke. 2025 waren wir zusammen bei der Frauen-EM in der Schweiz – ein Erlebnis, das uns drei geprägt hat.

Mitten in dieser Begeisterung steckt auch eine ernste Seite: Kreuzbandrisse. Im Frauenfußball sind sie häufig, aber kriegen erst seit wenigen Jahren mediale Präsenz. Kaum ein Turnier ohne Meldungen über Spielerinnen, die monatelang ausfallen. Meine Tochter hat das genau beobachtet. Die Sorge, dass ihr das selbst passieren könnte, ist real.

„Gibt es eigentlich etwas, das ich machen kann, damit mir das nicht passiert?"

Die Antwort lautet: ja. Studien zeigen seit Jahren, dass gezieltes neuromuskuläres Training das Kreuzbandriss-Risiko bei Sportlerinnen im Schnitt halbiert – und bei jüngeren Athletinnen noch deutlich stärker.* Das Problem ist kein fehlendes Wissen – das Problem ist Konsequenz. Zehn Minuten täglich klingen einfach. Im Alltag, unter Zeitdruck, wenn man keine Lust hat, ist es das meistens nicht.


Prävention scheitert nicht am Wissen – sie scheitert an der Routine.

Ich bin kein Physiotherapeut. Ich bin Vater, Techie, sportbegeistert – und jemand, der gesehen hat, wie Gamification Menschen zu täglichen Gewohnheiten bringt: Streaks, Belohnungen, soziale Vergleiche, das gute Gefühl, eine Serie am Laufen zu haben. Genau das fehlt im Präventions-Bereich.

Es gibt keine App, die jungen Sportlerinnen dieses Training so zugänglich macht, dass sie es wirklich jeden Tag machen wollen. Vieles ist auf Jungs und Männer ausgerichtet - gerade auch im Fußball. Also habe ich angefangen, eine App für weibliche Sportlerinnen zu bauen. Meine beiden Töchter sind von Anfang an dabei – eine als aktive Fußballerin, die andere als erste Testerin und Mit-Entwicklerin. Beide können von konsequentem Präventionstraining profitieren.

reppio ist noch im Aufbau. Die Übungen werden von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten fachlich geprüft und weiterentwickelt. Wir sind am Anfang – aber wir meinen es ernst.


Wer steckt dahinter

JV

Johannes Voigt

Gründer & Entwickler

Vater, Techie, sportbegeistert. Zwei Töchter – eine aktive Fußballerin, eine erste Testerin der App. Kein Physio, aber mit klarer Motivation: Prävention so einfach machen, dass sie wirklich stattfindet.

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Physiotherapie

Wir suchen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die das Programm fachlich absichern und mitgestalten möchten.

Von einer Familie zur ganzen Mannschaft.

reppio startet als persönliches Präventions-Tool. Die nächste Stufe: Trainerinnen und Physiotherapeutinnen können Mannschaften direkt betreuen, Pläne zuweisen und den Fortschritt ihrer Spielerinnen begleiten. Nicht als Produktversprechen – als Richtung, an der wir arbeiten.

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* Quelle: Metaanalyse neuromuskulärer Trainingsprogramme bei weiblichen Mannschaftssportlerinnen (Risk Ratio ≈ 0,50; 95 % KI: 0,31–0,81); u. a. Hewett et al. und Myklebust et al. Jüngere Athletinnen (14–18 Jahre) zeigen in altersspezifischen Analysen Risikoreduktionen von bis zu 72 %.